Diplom-Sozial-Pädagogin
Gunda Frey
Diplom-Sozial-Pädagogin
Gunda Frey ist eine unglaublich breit aufgestellte und qualifizierte Expertin auf dem Gebiet der (kindlichen) Seele. Sie ist Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche, Diplom-Sozial-Pädagogin, Traumatherapeutin, Heilpraktikerin der Psychotherapie und hat ein eigenes Fortbildungsinstitut für Traumatherapie /-pädagogik gegründet. Neben all diesen Aufgaben schafft sie es immer wieder, sich Zeit zu nehmen, ihre Botschaft als Keynote-Speakerin in die Welt zu tragen.

Im Interview betrachten wir das Thema Depression aus verschiedenen Perspektiven:
Was ist in der Kindheit schief gelaufen, wenn man als Erwachsener eine Depression entwickelt?
Wie sieht eine ideale Erziehungshaltung aus, damit man seine eigenen Kinder vor Depressionen schützen kann?
Woran erkennt man depressive Symptome bei Kindern und wie reagiert man darauf?
Was muss ich beachten, wenn ich als Elternteil selbst unter Depressionen leide?

Frau Frey plädiert für eine achtsame Erziehung. Eltern sollten sich immer zu erst fragen: Was hat das eigentlich mit mir zu tun? Eine bewusste Selbstreflektion ist die Voraussetzung dafür, dass Eltern die Beziehung zu ihren Kindern nicht mit ihren eigenen inneren Konflikten belasten. Nur mit eigener Klarheit können wir unseren Kindern wirklich empathisch begegnen. Sollten Kinder trotzdem depressive Symptome entwickeln, können diese ganz anders aussehen, als bei Erwachsenen. Wie genau, erklärt Frau Frey detailliert im Interview. Im Falle anhaltender Auffälligkeiten beim Kind, sollte professionelle Unterstützung gesucht werden. So kann die Symptomatik diagnostisch genau abgeklärt und die notwendige Behandlung besprochen werden. Entwickelt man als Erwachsener Depressionen, haben die eigenen Eltern aus Frau Freys Sicht wahrscheinlich eben mit dieser Kompetenz, die eigenen Konflikte aus der Beziehung zum Kind heraus zu halten, Probleme gehabt. Gerade Eltern, die selbst an einer Depression erkrankt sind, machen sich viele Sorgen, ob sie ihren Kindern gerecht werden. In solchen Situationen empfiehlt Frau Frey, sich Unterstützung zu suchen. Und die Momente, in denen sich die Stimmung vorübergehend etwas bessert, ganz bewusst mit dem Kind zu genießen.